In eigener Sache

Heute am 09. November 2018 startet im Netz die Initiative „#unfollowme, Eine Social Media Initiative gegen Rechts“. Auch wenn wir eigentlich nicht glauben können, dass sich Richter, Richterinnen, Anwältinnen oder Anwälte im rechten Milieu bewegen,  belehrt uns die Gegenwart immer wieder vom Gegenteil. Selbst Richter  und Staatsanwälte,  die es eigentlich besser wissen sollten, sitzen für die AfD im Bundestag.

Wir von www.ervjustiz.de unterstützen die Initiative #unfollowme und fordern alle Rechten auf, von unserer Webseite fernzubleiben!

Checklisten für den elektronischen Rechtsverkehr

Form- und Fristfragen sind auch im elektronischen Rechtsverkehr juristisch zu klären. Aufgrund des technischen Hintergrunds und wegen der zahlreichen neuen Begrifflichkeiten, tun sich Juristen damit aber nicht selten noch schwer. Unser Autor Dr. Henning Müller hat in zwei kurzen Checklistensammlungen die wichtigsten Fragestellungen mit zahlreichen Schemata und Screenshots zusammengefasst. Sie sollen den juristischen Entscheidern in den Gerichten bzw. den Verfahrensbeteiligten und ihren Prozessvertretern eine leicht zugängliche Hilfestellung und Hinweise für die Bearbeitung bieten. Die Checklistensammlungen ergänzen damit sein umfassendes eJustice-Praxishandbuch, das ebenfalls gerade in der 3. Auflage erschienen ist.

eJustice Praxishandbuch

 

Neue Übermittlungswege, strengere Formvorschriften nach der ERVV und der Ausfall des beA haben unseren Autor Henning Müller dazu veranlasst, zum Jahreswechsel die 3. Auflage seines  „eJustice Praxishandbuch“  fertigzustellen. Dort werden die sich neu stellenden Rechtsfragen im elektronischen Rechtsverkehr und zur elektronischen Akte behandelt und Hinweise für die praktische Handhabung in der Justiz und für Prozessbeteiligte und Prozessvertreter gegeben.
In ca. 10 Tagen werden als Ergänzung noch zwei neue „Checklisten zum elektronischen Rechtsverkehr“ erscheinen. Eine Checklistensammlung richtet sich an die juristischen Entscheider in der Justiz und soll bei der Form- und Fristprüfung unterstützen. Die zweite Checklistensammlung soll Verfahrensbeteiligten und ihren Prozessvertretern helfen, Fallstricke im elektronischen Rechtsverkehr zu vermeiden.

 

EJustice Forum

In letzter Zeit werden immer mehr Fragen an die Betreiber der Webseite über die Kommentarfunktion gestellt. Für dieses Zwecke habe wir als Betreiber dieser Seite das EJustice Forum eingerichtet. Um dieses zu nutzen, registrieren Sie sich einmalig auf dieser Seite und dann können Sie das Forum oben über den Menüeintrag auf der Webseite erreichen. Die bisher gestellten Fragen in den Kommentaren und die Antworten hierzu übertragen wir nach und nach in das Forum.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass über die Kommentarfunktion keine weiteren Fragen mehr beantwortet werden und diese „Kommentare“ auch nicht mehr freigeschaltet werden können. Vielen Dank!

Testnachricht mit eEB-Anforderung

In der letzten Zeit kommen immer wieder Fragen nach Testnachrichten mit einer Anforderung eines elektronischen Empfangsbekenntnis (eEB, weitere Informationen finden Sie hier). Wir haben Ihnen eine solche Nachricht (ein Dokument mit einer xjustiz_nachricht.xml) zusammengestellt, die Sie hier
Testnachricht mit eEB-Anforderung
herunter laden können.
Entpacken Sie einfach die ZIP-Datei und fügen die beiden Dokumente in eine EGVP- (bzw. beA-) Nachricht in die Anlage ein. Diese Nachricht können Sie dann beliebig zu Testzwecken versenden.

Das elektronische Empfangsbekenntnis (eEB) in der Fachgerichtsbarkeit

Die Bearbeitung des eEB in der Fachgerichtsbarkeit wird hier in diesem Video gezeigt, weitere Informationen zum elektronischen Empfangsbekenntnis finden Sie hier:
Das eEB

Die Autoren

Dr. Henning Müller
ist Richter am Hessischen Landessozialgericht und als Präsidialrichter für IT und Organisation zuständig. Im Nebenamt ist Herr Dr. Müller Lehrbeauftragter für Gesundheitsrecht und für Mediation an der Philipps-Universität Marburg, sowie der Fachhochschule Ludwigshafen im Fachbereich Soziale Arbeit. Er ist regelmäßiger Referent, unter anderem bei der Deutschen Richterakademie und mehreren Landes-Justizakademien. Er ist Autor unter anderem des eJustice – Praxishandbuchs und des Handbuchs zur Künstlersozialversicherung.

Andreas Specht
ist Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Osnabrück, intensiver Nutzer der IT und des elektronischen Rechtsverkehrs.

Uwe Möller
ist seit über 20 Jahren Entwickler von Software für die Justiz. Schon seit 2005 entwickelt er mit seinem Team Lösungen für den elektronischen Rechtsverkehr und der elektronischen Akte.

Neues Buch zum Thema Ejustice

 

Dr. Henning Müller
Richter am Hessischen Landessozialgericht
eJustice – Praxishandbuch
– 2. Auflage
Ein Kompendium zum beA, EGVP und zur eAkte für Rechtsanwälte, Behörden und Gerichte
Zum Buch

2. Auflage des beliebten eJustice-Praxishandbuchs unter Berücksichtigung der Rechtslage zum 1. Januar 2018, der ergangenen Rechtsprechung bis Mai 2017 und der aktuellen Verordnungsentwürfe.
Der Arbeitsplatz des Juristen ist im Wandel. Der Arbeitsalltag wird digitalisiert und papierärmer. Diesen Prozess nennt man für die allgemeine Verwaltung „eGovernment“. Für die Justiz hat sich der Begriff „eJustice“ etabliert.
Dessen rechtliche Grundlagen führten lange in den Prozessordnungen einen Dornröschenschlaf. Das „eJustice-Gesetz“ weckt nun aber die Praktiker auf – nicht wenige erstmalig und gegen ihren Willen. In den Jahren 2017 bis 2022 werden die wesentlichen Meilensteine dieser größten Umwälzung des juristischen Arbeitsplatzes seit der Erfindung der elektrischen Schreibmaschine und des Rechtsverkehrs seit dem Telefax beschritten. Insbesondere die Veränderungen zum 1. Januar 2018 werden Gerichte und Rechtsanwaltskanzleien zu Organisationsveränderungen zwingen.
Dieses Handbuch aus der Praxis für die Praxis soll Rechtsanwälte, Behörden und Gerichte auf Fallstricke im eJustice-Prozess hinweisen, praktische Beispiele, Tipps und Checklisten liefern, um die veränderte Kommunikation fehler- und haftungsfrei zu meistern und den Blick schärfen, um die Grundlagen der neuen Techniken zu verstehen – ohne dabei ein Techniker sein zu müssen -, das neue Prozessrecht zu beherrschen und die eigene Organisation hierauf anzupassen. Grundlage hierfür sind die bereits gesammelten praktischen Erfahrungen des Autors mit dem elektronischen Rechtsverkehr via EGVP und beA, sowie mit elektronischen (Doppel-)Akten.